BDKJ: Aus Dekanatsverbänden werden Regionalverbände
22.01.2026 |
In sechs Regionen arbeiten Jugendverbände künftig als BDKJ-Regionalverbände zusammen
Durch den Prozess Kirchenentwicklung 2030 verändert sich die Struktur innerhalb der Erzdiözese. Durch die neuen größeren Kirchengemeinden fallen die Dekanate als wichtige überpfarreiliche Struktur weg. Das hat auch für die BDKJ-Dekanatsverbände Konsequenzen. Deshalb wird die Mittlere Ebene des Dachverbands der Katholischen Jugendverbände künftig in Regionalverbänden organisiert sein. Aktuell werden aus den bisherigen Dekanatsverbänden sechs Regionalverbände.
"Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Jugendverbände ist gerade in den neuen größeren Kirchengemeinden besonders wichtig. Da können die neuen BDKJ-Regionalverbände wertvolle Arbeit leisten", freut sich Antonia Schwab-Renner, ehrenamtliche BDKJ-Diözesanleiterin. Besonders positiv ist dabei, dass die neuen Regionalverbände auch die Möglichkeit haben, die Jugendverbände in mehreren Kirchengemeinden zu vernetzen und zu vertreten. Auch für die politische Vertretungsarbeit in den Stadt- und Kreisjugendringen sind die Engagierten in den BDKJ-Regionalverbänden wichtige Säulen, die sicherstellen, dass die Positionen und Bedarfe von Kindern und Jugendlichen im Blick sind.
Aktuell ist es so, dass drei BDKJ-Regionalverbände jeweils nur eine Kirchengemeinde repräsentieren, während die drei anderen die Jugendverbände von mehreren Kirchengemeinden im Blick haben.
Regionalverbände mit "nur" einer Kirchengemeinde:
Mannheim
Bruchsal
Freiburg
Regionalverbände mit mehreren Kirchengemeinden
Mosbach-Buchen (Kirchengemeinden Mosbach-Neckarelz und Bauland-Odenwald)
Rhein-Neckar (Kirchengemeinden Nordbadische Bergstraße, Heidelberg, Mittlere Kurpfalz, Wiesloch und Kraichgau)
Karlsruhe (Kirchengemeinden Karlsruhe und Ettlingen)